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  • Notwendiger Dämpfer? – USV verliert in Rathenow

    Von Ludwig Schwabe | 30. Oktober 2012

    Der USV musste am Wochenende die erste Niederlage  in der noch jungen Saison hinnehmen. Beim letztjährigen Meister Optik Rathenow unterlagen die Basketballer von Trainer Florian Schäfer nach einer besonders im letzten Viertel schwachen Mannschaftsleistung  mit 91:100 (45:47), bleiben aber trotzdem unangefochten Tabellenführer der Oberliga Brandenburg.

    Aktuelle Tabelle

    Der USV, der kurzfristig auf den angeschlagenen Jungspund Lennart Guder verzichten musste, ging mit Brzezinski, Zärl, Henze, Luderich und Max Fimpel in das Spiel . Die Gastgeber traten ihrerseits ohne Neumann und Kleßen sowie zunächst ohne David White Ramon an, präsentierten sich aber vor einer tollen Kulisse von 175 Zuschauern gut vorbereitet und sehr engagiert. Der USV bestimmte zunächst das Spiel, konnte aber gegen eine gute Transitiondefense der Rathenower nicht wie gewohnt seine Stärken im Schnellangriff ausspielen (29:22 nach dem ersten Viertel). Besonders auffallend waren die extremen wechselseitigen Läufe der beiden Teams. Bei den Potsdamern kulminierten in diesem Spiel die bisherigen minimalen negativen Tendenzen bezüglich der eigenen Konstanz und der noch unzureichenden Mannschaftsverteidigung. Auch USV-Trainer Schäfer sah das Unheil früh kommen: „Wir waren wieder zu lax. Dazu kam eine so noch nicht aufgetretene schlechte Entscheidungsfindung in Offensive und Defensive“.

    Die Rathenower bestimmten das zweite Viertel (16:25) und sicherten sich eine knappe Halbzeitführung (45:47). Die sonst so starke Centerriege des USV hatte sichtliche Probleme mit Rathenows Ritter (insgesamt 29 Punkte und 8 Rebounds) und das gesamte Team ließ sich unter dem eigenen Korb ein ums andere Mal zu einfach an der Nase herumführen. Einzig der aggressive Zug zum Korb (insgesamt 39 Freiwürfe) hielt Potsdam im Spiel und sorgte für einfache Punkte und Foulbelastung beim Gegner.

    So sicher wie das Amen in der Kirche ist das starke dritte Viertel des USV. Auch diesmal starteten die Potsdamer endlich wach und verbissen in die zweite Halbzeit. Ein offensiv beeindruckender Lauf (19:4) in den ersten fünf Minuten schien das Spiel schon wieder zugunsten des USV zu neigen (70:62 nach dem dritten Viertel). Doch diesmal sollte sich die Inkonstanz und teilweilige Lässigkeit gegen einen nicht aufgebenden Gastgeber rächen. Dieser erhielt durch die defensive Präsenz und Energie des erst zur zweiten Halbzeit eingetroffenen David White Ramon (6 Punkte/9 Rebounds und 2 Blocks in 14 Minuten) zusätzlichen Auftrieb. Gegen die zweite Fünf des USV kämpfte sich Rathenow um die Viertelwende wieder heran. In einem zu Beginn des vierten Viertels von steten Führungswechseln gekennzeichneten Spiel verlor der USV zusehends an defensiver Ordnung (38 Gegenpunkte im vierten Viertel). Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung bot dem nur kurz Einhalt, dann verwandelte Rathenow flugs zwei Dreier in Folge durch Heinsdorff. Der USV konnte dem am Ende an diesem verkorksten Tag nichts mehr entgegensetzten und musste sich in eine verdiente Niederlage (91:100) fügen.

    Auf Potsdamer Seite überzeugten offensiv noch am ehesten die effektiven Fock (16 Punkte/ 7 Rebounds/ 8-15 FG) und Henze (13/10/ 6 Steals/ 5-6 FG). Insgesamt gelang es nicht, die eigene Reboundüberlegenheit gewinnbringend umzusetzen, während das Team dem Gegner durch eine schwache Verteidigung immer wieder einfache Möglichkeiten (56% Wurfquote für die Gastgeber) verschaffte. Neben dem schon erwähnten Ritter zeigte sich der Rathenower Brätsch (25 Punkte/ 11 gezogene Fouls) mitverantwortlich für den Sieg.

    Komplette Statistik USV@Rathenow

    USV -Trainer Schäfer zeigte sich dann zwar enttäuscht, aber auch realistisch im Angesicht der ersten Saisonniederlage: „Ich hoffe, das war der notwendige Dämpfer zur richtigen Zeit. Viele der Probleme, die wir heute hatten, haben sich als kleine Fehler während der Saison schon angedeutet. Mit verschafft dieses Spiel natürlich gute Argumente und Anknüpfungspunkte für die Trainingsarbeit der nächsten Wochen“. Schon am nächsten Wochenende kann der USV zum Ende der Hinrunde dem Eindruck dieses Wochenende ein deutliches Ausrufezeichen entgegensetzen. Am Samstag, den 3.11. um 18 Uhr empfängt der USV die BG Lauchhammer in der heimischen Unihalle Golm.

     

    Erfreulicheres gab es am Wochenende von den Jugendteams des USV zu vermelden: Die U18 von Trainer Sebastian Müller besiegte zuhause die BG Zehlendorf 2 mit 89:56. Weiterhin kehrte die U12 mit zwei Siegen aus Schwedt zurück. Gegen den Eisenhüttenstädter BV (77:34) und gegen die gastgebende BG Schwedt (80:46) setzten sich die jungen Potsdamer Hüpfer jeweils überzeugend durch.

     

    Category Herren I, Jugend | Kein Kommentar »

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