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  • „Rache ist Blutwurst“ – USV schlägt Rathenow

    Von Ludwig Schwabe | 14. Januar 2013

    Pünktlich zu den immer näher rückenden Playoffs gewinnt der USV Potsdam immer mehr an Form. Auch gegen die Red Eagles Rathenow blieben die USV-Korbjäger in diesem Kalenderjahr weiter auf der Siegesstraße und konnten sich gleichzeitig mit dem 81:68 (49:30) Erfolg für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.

    Vor 70 Zuschauern in der Golmer Universitätssporthalle begannen die Potsdamer mit Brzezinski, Max Fimpel, Luderich, Henze und Zärl. Defensiv konnte der Schwung und die Intensität aus dem Spiel gegen Brandenburg mitgenommen werden und auch offensiv zeigte sich das Team von Trainer Schäfer deutlich verbessert. Nachdem der USV das erste Viertel (22:18) schon knapp für sich entscheiden konnte, legten die Potsdamer zur Freude des Heimpublikums noch mal einen Zahn zu. Besonders im Setplay zeigte das Team Klasse und konnte durch wiederholt sehr gute Entscheidungen immer wieder einfach und sehenswert punkten. In der Defensive war das ganze Team, aber besonders die Centerriege um Zärl und Henze entschlossen, den gegnerischen Topscorer Ritter nicht zur Geltung kommen zu lassen. Dies gelang über das gesamte Spiel eindrucksvoll, der Rathenower musste sich am Ende mit sechs Punkten begnügen (2-8 FG). Die Summer dieser einzelnen Teile führte zu einer überlegenen Halbzeitführung (49:30) und zum zeitweiligen Strahlen in den Traineraugen: „Bis Anfang des dritten Viertels war das aus meiner Sicht die überzeugendste und ausgeglichenste Leistung meiner Mannschaft“.

    Leider sollte es nicht ganz so weiter gehen. War die erste Halbzeit gekennzeichnet von kontrolliertem Spielaufbau und überlegten Entscheidungen, durften sich die Zuschauer in der zweiten Halbzeit zwar an mehr Tempo erfreuen, aber eben auch, daraus resultierend, über deutlich mehr Fehlern ärgern. Rathenow erhöhte die Intensität und versuchte durch eine etwas vorgelagerte Verteidigung, den Potsdamer Spielvortrag ins Wanken zu bringen. Dies gelang teilweise, Potsdam traf häufig schlechte Entscheidungen gegen den erhöhten Druck. Das dritte Viertel entschied der USV trotz allem noch knapp für sich (22:18). Das schnellere Spiel mündete dann aber zeitweise in ein Schlagabtausch der Ballverluste, aus dem die Red Eagles noch den besten Nutzen ziehen konnten. Mehrere Wechsel und Auszeiten der Trainer halfen in dieser Phase nicht. Am Ende verlor der USV zwar das Viertel (12:20), profitierte aber von der tollen Leistung und dem Vorsprung der ersten Halbzeit. Letztlich verdient holten sich die USVler den Sieg (81:68) und die Revanche für die Hinspielpleite.

    Komplette Statistik USV vs. Rathenow

    Matthias Luderich (16), Michael Henze (13) und Hagen Zärl (11) konnten auf USV-Seite zweistellig punkten. Die Potsdamer Stärke drückte sich im Reboundverhältnis (39:26) und in der Wurfquote (47,5%) aus, die Nachlässigkeiten der zweiten Hälfte spiegelten sich in der Anzahl der Ballverluste auf beiden Seiten (31:32). Rathenows Neumann war mit 22 Punkten Topscorer der Partie.

    Leicht gespalten liess die Partie den USV-Trainer Schäfer zurück: „Ich freue mich enorm über die ersten 23 Minuten. Danach gab es aber einen eklatanten Leistungsabfall, der so nicht wieder passieren darf und uns als Mahnung in die Vorbereitung für die Playoffs begleiten wird.“ Eben jene Playoffs starten am 16. Februar 2013. In Hin- und Rückspielen ermitteln die vier besten Teams der regulären Saison den Oberligameister 2013. Nach derzeitigem Stand sind neben den Potsdamern die WSG Fürstenwalde, die BG Lauchhammer und die Gäste vom Wochenende, die Red Eagles aus Rathenow qualifiziert.Vorher reist der USV aber noch zum finalen Spiel der Hinrunde am Samstag, den 19.01. um 18 Uhr bei der BG Lauchhammer.

     

    Highlights:

    Fotos: Bernd Mrowietz

    Stats&Video: Bastian Fenger

    Category Herren I | 1 Kommentar »

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    Ein Kommentar to “„Rache ist Blutwurst“ – USV schlägt Rathenow”

    1. Max sagt:

      Vielen Dank Sense für die regelmäßige Berichterstattung! Wie immer top der Mann!

    Kommentare