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  • USV weiter Spitze – Zweiter Sieg in den Playoffs

    Von Ludwig Schwabe | 25. Februar 2013

    Der USV bleibt in der Basketballoberliga Brandenburg weiter in der Erfolgsspur. Im zweiten Spiel der diesjährigen Playoffs sicherte sich das Team von Trainer Florian Schäfer gegen die BG Lauchhammer mit 86:77 (45:25) vor heimischen Publikum den zweiten Sieg. Nach einer dominaten, ersten Halbzeit retteten sich die Potsdamer Korbjäger nach einer fulminanten Aufholjagd der Gäste noch gerade so ins Ziel.

    Tabelle der Meisterrunde

    Der USV musste in diesem Spiel auf Max Fimpel, Fock und Sperling verzichten und startete mit Isensee, Brzezinski, Benedikt Fimpel, Henze und Zärl. Gegen die engagierte und kontrollierte Verteidigung der Gastgeber fand Lauchhammer anfangs keine Mittel und Wege. Schon früh zeigte sich, daß Flügel Patrick Isensee sich einiges vorgenommen hatte. Alleine zehn Punkte steuerte er zum anfänglichen 19:2 Lauf des USV bei. Lauchhammer agierte indes noch fahrig und uninspiriert und trug das seinige zu der deutlichen Potsdamer Führung am Ende des Viertels bei (26:12). Zu Beginn des zweiten Viertels bekleckerten sich dann beide Teams nicht mit Ruhm. Lauchhammer wartete nun mit einer etwas verbesserten Verteidigung auf und schickte den USV seinerseits auf Lösungssuche im Angriff (33:23; 4:22 min.). Erst zum Ende des Spielabschnitts zog die Potsdamer Verteidigung, angeführt vom kampfstarken Fimpel, erneut an. Die Folge waren zahlreiche Schnellangriffe und eine verdiente und deutliche Halbzeitführung (45:25).

    Der USV kam dann mit dieser scheinbar beruhigenden Führung im Rücken, aber ohne Lennart Guder aus der Kabine. Der ohnehin schon durch eine Bänderverletzung aus dem letzten Spiel gehandicapte Jungcenter quälte sich zusätzlich noch mit einer hartnäckigen Erkältung herum, die ihn zum Aufgeben und mit Mütze und Schal an das Ende der Ersatzbank zwang. Die zweite Halbzeit begann zunächst wie die erste aufgehört hatte: Beide Mannschaften punkteten munter und der USV konnte die Führung konstant bei 15-20 Punkten halten. Die weiterhin konstante Verteidigung zeigte allerdings eine Schwachstelle bei gegnerischen Cuts auf, hier wurde zunehmend und zu häufig geschlafen. Die daraus resultierenden einfachen Punkte verschafften auch dem Gegner den nötigen Offensivrhythmus. Zudem verloren sich die Potsdamer Aufbauspieler gerade zu Ende des Viertels in unnötigen Dribbelduellen an der Mittellinie und statt des möglichen, einfachen Passes waren häufig Ballverluste die Konsequenz. Nichtsdestotrotz verlor der USV das Viertel nur mit zwei Punkten und wähnte sich angesichts des Gesamteindrucks berechtigterweise auf der Siegerstraße (71:53 nach dem dritten Viertel).

    Das Schlussviertel blieb fahrig auf beiden Seiten, verhieß aber ansonsten zunächst kein Unheil. Lauchhammer agierte wie gewohnt bissig, der USV punktete aber besonders durch Zärl und Isensee weiter konstant. Erst ab Mitte des Viertels verloren die Potsdamer etwas den Faden. Immer wieder wurden die schon beschriebenen Cuts zugelassen, in der Offensive gegen die, nun mit Zonenverteidigung agierenden BGLer wurde der Ball vermehrt und bereitwillig hergeschenkt (insgesamt 28 Ballverluste) und für eine kurze Zeit funktionierte auch das Umschalten von Angriff auf Verteidigung nicht mehr. Nach zwei Dreiern in Folge von Lauchhammers Schulze stand es plötzlich 81:76 (3:33 min). Doch zum Glück hatte Patrick Isensee an diesem Tag reichlich Zielwasser getrunken. Sein Dreier (84:76; 1:25 min) sorgte für erste Entspannung auf der Zuschauertribüne. Danach saß dann die USV-Verteidigung wieder, nur ein Punkt an der Freiwurflinie durch Routinier Koritnik wurde noch zugelassen und Lasse Hansen besiegelte durch zwei verwandelte Freiwürfe (18,4 sec.) den 86:77 Sieg der Potsdamer.

    Statistik:  USV vs. Lauchhammer

    USV-Trainer Schäfer war dann auch mit dem Resultat, aber keineswegs mit den letzten zehn Minuten seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben uns heute durch das relativ späte Umstellen von Lauchhammer auf eine Zone verunsichern lassen. Das lief in der bisherigen Saison deutlich besser. Gleichzeitig fehlten mit Lennart, Hauke und Max wichtige Alternativen in Mitteldistanz und Korbnähe. Wir nehmen den Sieg gerne mit, aber haben genug Anknüpfungspunkte für die kommenden Trainingseinheiten“. Angesichts der Potsdamer Personalprobleme war die bärenstarke Leistung von Patrick Isensee umso wichtiger: 32 Punkte, davon 11 im letzten Viertel, 6 von 8 Dreiern sowie sechs Rebounds, drei Assists und drei Steals rundeten eine gelungene Vorstellung ab. Bei Lauchhammer punktete Heising (22) am erfolgreichsten.

    Dem USV bleibt allerdings keine Zeit zum Ausruhen. Schon im nächsten Spiel kommt es zu einem möglicherweise wegweisenden Duell mit der WSG Fürstenwalde. Diese marschiert bisher im Gleichschritt mit den Potsdamern und ist bei ebenfalls zwei Siegen nur aufgrund der schlechteren Korbdifferenz hinter dem USV platziert. Dieses Gipfeltreffen findet am kommenden Samstag, den 2.03. um 19 Uhr in Fürstenwalde statt.

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