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  • Nicht schön, aber deutlich – USV schlägt Cottbus II

    Von Ludwig Schwabe | 16. September 2013

    Der USV Potsdam konnte sein Auftaktspiel in der Basketballoberliga Brandenburg erfolgreich gestalten. Gegen den BBC Cottbus II gewann das Team von Trainer Florian Schäfer mit 87:55 (35:25).Nach zu erwartenden Anlaufschwierigkeiten des neu zusammengesetzten Teams lief der USV-Motor ab dem zweiten Viertel auf Hochtouren und am Ende war die individuelle Qualität der Potsdamer zuviel für die jungen Lausitzer. Bei den hochkarätigen Neuzugängen überzeugten besonders Erik Müller (17 Punkte) und Routinier und Rückkehrer Kai Landvoigt (16 Punkte/ 7 Rebounds/ 5 Assists).

    Am Anfang des Spiels war ein Kantersieg aber noch in weiter Ferne. Die Potsdamer, die kurzfristig neben Paul Naumann auch auf Aufbauspieler Benny Grude verzichten mussten, kamen ihren basketballerischen Aufgaben äußerst nachlässig nach. Unkonzentriert und immer wieder wurde der Ball gegen die Cottbusser Zone durch Fehlpässe und etliche Schrittfehler hergeschenkt. Zudem gab das Team vermeintlich einfachen und offenen Dreierwürfen den Vorzug gegenüber dem energischen Zug zum Korb und einem ausgeglicheneren Offensivspiel. Dies und das fehlende Wurfglück (2-11 Dreier im ersten Viertel) spielte den Gästen aus der Lausitz immer wieder die Hände. Ihr eigene Stärke von der Dreierlinie gepaart mit einer zunächst laxen Potsdamer Verteidigung sorgten für die frühe Gästeführung (13:18 nach dem ersten Viertel).

    Im zweiten Viertel begann der USV, sich auf seine Stärken zu besinnen und drehte langsam auf. Angeführt von Erik Müller (acht Punkte im 2. Viertel) wurden die Fesseln in der Verteidigung enger geschnürt und in der Folge durch einfache Schnellangriffe gepunktet. Auch Kai Landvoigt und Mucheba Zimba, der nach nur einer Trainingseinheit direkt im Spiel zu sich finden musste, stellten die Cottbusser durch intellegentes Spiel aus dem Pick-and-Roll vor schwer zu lösende Aufgaben. Trotz der weiterhin hohen Turnoverzahl ging der USV führend in die Halbzeitpause (35:25).

    Potsdams variabelster Offensivspieler: Kai Landvoigt (16 Punkte/ 7 Rebounds/ 5 Assists).Im dritten Viertel wurde das USV-Spiel noch variabler. Lag die Offensivlast vorher noch auf wenigen Schultern, konnten sich nun fast alle Spieler in die Punkteliste eintragen. In der Defensive fehlte leider immer noch der letzte Biss, so dass die Cottbusser weiter munter aus der Ferne punkteten. Auch Ex-USVler Thomas Steuer konnte seinem altem Weggenossen Landvoigt ein ums andere Mal im Postup narren. Nichtsdestotrotz überwog die Potsdamer Offensivmacht und zeigte sich in der Konsequenz in einer, nun deutlichen Führung (60:40). Das letzte Viertel änderte dann nichts mehr am Ausgang und wurde zum Schaulaufen für beide Teams. Letztlich setzte sich der USV deutlich und auch verdient mit 87:55 durch.

    Komplette Statistik: USV vs Cottbus 2

    Auf Potsdamer Seite taten sich besonders Erik Müller (17 Punkte), Kai Landvoigt (16/7 Reb./5 Assists) sowie Matthias Luderich (13/6/3/ 3 Steals) hervor. Cottbus fand in Michael Peplowsky und Mario Pohle (je 13) seine sichersten Werfer und überraschte trotz körperlicher Unterlegenheit mit einer starken Reboundleistung (37:36). Unter dem Strich bleibt ein erfolgreicher und erfreulicher Auftakt für die Potsdamer, der aber – angesichts der vielen Neuzugänge und des frühen Stadiums der Saison verständlich – noch viel Luft nach oben lässt.  Schon nächstes Wochenende bietet sich den USVlern beim Auswärtsspiel bei Basket Brandenburg die Chance zu weiteren Fortschritten, bevor dann am 28.09. gegen die WSG Königs Wusterhausen (16 Uhr) das nächste Heimspiel winkt.

    Highlights des Spiels.

    Statistik&Video: Bastian Fenger

    Fotos: Bernd Mrowietz

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