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  • „Die Kunst, einen Drachen zu reiten“ – USV schlägt Red Dragons II

    Von Ludwig Schwabe | 30. September 2013

    In einem unterhaltungsvollen und abwechslungsreichen Spiel konnte die erste Mannschaft des USV Potsdam ihre Fans mit einem Sieg in das restliche Wochenende schicken. Gegen die zweite Mannschaft der Red Dragons Königs Wusterhausen fuhr das Team mit 88:53 (41:29) den dritten Sieg im dritten Spiel ein und bleibt weiter an der Tabellenspitze der Basketballoberliga Brandenburg.

    Aktuelle Tabelle der Oberliga Brandenburg

    Der USV startete mit Brzezinski, Zimba, Landvoigt, M. Fimpel und Paul Naumann in die Partie. Letzterer hatte sich, nachdem er die beiden Auftaktspiele krankheitsbedingt verpasste, viel vorgenommen. Gegen den jungen Center und Topscorer der Red Dragons Stölzel konnten die Zuschauer ein rassiges Duell unter den Körben beobachten, das am Ende relativ ausgeglichen verlief (Naumann mit 16 Punkten und 11 Rebounds; Stölzel mit 21 und 13). Schnell entwickelte sich ein schnelles, zackiges Spiel, in dem beide Mannschaften frühzeitig den Abschluss suchten. Der USV agierte anfangs noch zu egoistisch, behielt dabei aber trotzdem stets klar die Oberhand (21:13 nach dem ersten Viertel).

    Trotz des anfänglichen Hangs zum Eins-gegen-Eins-Spiel war das Wurfglück den Potsdamern an diesem Tag hold (48,6 FG-Quote,  42,9%). Einzig an der Freiwurflinie paarten sich diesmal wenig ruhmreich Unvermögen und fehlende Konzentration (40,7%). Unter diesen weitesgehend günstigen Vorzeichen vergrößerte sich die USV-Führung auch im zweiten Viertel stetig weiter. Auch defensiv zeigte sich der USV zumindest im Ballklau effektiv und zwang den Gegner zu zahlreichen Ballverlusten, die dann im Schnellangriff konsequent bestraft wurden (41:29 zur Halbzeit). USV-Trainer Schäfer sah aber gerade defensiv noch Verbesserungspotentiale: „Wir dürfen uns da von der hohen Stealanzahl nicht blenden lassen, als Team müssen wir in der Verteidigung noch zu uns finden“.

    Auch das dritte Viertel folgte dem Geschehen der ersten Halbzeit: Potsdam konnte sich, so lange Verteidigung und Offensivspiel konzentriert blieben, weiter absetzen (62:47), auf der Gegenseite zeigte Königs Wusterhausen sein offensiv stärkstes Viertel (18 Punkte). Nichtsdestotrotz gewannen die Potsdamer auch dieses Viertel (30:18) deutlich. Im letzten Viertel zeigten sich dann erste Auflösungserscheinungen auf der Gästeseite. Geschwächt durch Foulprobleme und von Anfang an ohne Spielertrainer Urban und Center Jauerka gelangen den Red Dragons  nur noch sechs Punkte, während sich der USV nun bereits im Schongang zum finalen 88:53 Erfolg bewegte.

    Komplette Statistik: USV vs KWH2

    Die zahlreichen Zuschauer erlebten ein nicht immer spannendes, aber sehr punktereiches, faires und schnelles Spiel. Am erfolgreichsten punktete (diesmal von der Bank) Erik Müller mit 23 Zählern, bei den heuer wurfschwachen Dragons (27,4% FG) überzeugten nur der schon erwähnte Stölzel als auch Pötzsch (14 Punkte). Für den USV war dies ein weiterer von vielen wichtigen Schritten in Richtung Topform und mithin auf dem Weg zu den Playoffs. Trotzdem blieb USV-Trainer Schäfer wie immer auf dem Boden der Tatsachen: „Bisher sind noch nicht alle Schrauben in unserem Teamgefüge fest angezogen. Dies konnten wir bisher mit unserer individuellen Klasse ganz gut kaschieren. Das kann aber schon am übernächsten Wochenende anders sein“. Nach zwei Wochen Spielpause trifft der USV dann auf den vermeintlichen Mitfavoriten und Hauptkonkurrenten um die Oberligakrone. Am Samstag, den 12.10 um 18 Uhr reist der USV nach Rathenow zum Duell mit den heimischen Red Eagles. Zwei Wochen Zeit also, um sich weiteren Feinschliff zu holen.

    Category Herren I | 1 Kommentar »

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    Ein Kommentar to “„Die Kunst, einen Drachen zu reiten“ – USV schlägt Red Dragons II”

    1. Richard sagt:

      Ich find’s geil, dass ihr euch mit 3 der besten und symphatischen Spieler Brandenburgs (Naumann, Zimba, Landvoigt) verstärkt habt. Wenn die Jungs, die ja jetzt schon die effektivsten im Team sind, sich erstmal eingrooven seid ihr nächstes Jahr in der Regio dabei und werdet dort bleiben!
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