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  • Härtetest bestanden – USV siegreich in Rathenow

    Von Ludwig Schwabe | 14. Oktober 2013

    Der USV Potsdam hat die erste Hürde in der diesjährigen Basketballoberligasaison überzeugend gemeistert. Bei den Red Eagles Rathenow wurde es zwar im dritten Viertel kurz brenzlig, letztendlich setzte sich der Tabellenführer aus der Landeshauptstadt aber souverän mit 82:66 (38:31) durch.

    Der USV startete mit Grude, B. Gienapp, Landvoigt, Naumann und Müller gut in die Partie. Flüssig lief der Ball und die sich so bietenden Freiräume in der Rathenower Verteidigung wurden immer wieder und erfolgreich genutzt (22:14 nach dem ersten Viertel). Einzig in der Verteidigung erreichen die neuformierten Potsdamer noch nicht ausreichendes Niveau. USV-Trainer Schäfer: „Unsere Teamdefense ist noch etwas unsortiert. Individuell ist das alles ok, aber gegen gegnerische Drives steht unsere Helpdefense noch nicht gut. Da müssen wir noch dran arbeiten“. Zudem hatten sich Rathenows Ritter und Brätsch nach den bisherigen eher nur zufriedenstellenden Leistungen einiges vorgenommen. Zwar gelang es dem USV über die Dauer des Spiels den Topscorer und Neuzugang der Red Eagles Rosenkranz bei moderaten Werten (9 Punkte/ 4-14 FG) zu halten, die bereits erwähnten Rathenower Urgesteine setzten dem Potsdamer Defensivverband aber gehörig zu. Besonders Ritter gelang es trotz einer durchschnittlichen Quote (9-24) immer wieder, zu wichtigen Zeitpunkten einige schwierige Würfe zu treffen oder aber viele zweite Wurfchancen zu verwerten.

    Das Potsdamer Trainerduo setzte zudem auf eine 11-Mann-Rotation und brachte so möglicherweise den USV-Spielfluss etwas zum Erliegen. Den daraus resultierenden kleinen Bruch nutzten die Gastgeber im dritten Viertel um zwischenzeitlich auszugleichen. Wieder Schäfer: „Wir sind dieses Jahr deutlich spielstärker, haben aber durch den Abgang der Kampfschweine Henze und Zärl gelegentlich Defizite im Reboundverhalten. Da wird mir manchmal zuviel nach dem Ball und nicht nach dem Gegenspieler geguckt“. Letztlich besann sich der USV gegen die etwas ersatzgeschwächten Red Eagles, die ohne Neumann (Knöchel) und Heinsdorff (Studium in Jena) antraten, auf seine reichlich vorhandenen Stärken. Im letzten Spielabschnitt wurden durch intelligentes Passspiel freie Würfe kreiert und noch viel wichtiger, getroffen. In der Folge spielte das Team seine Routine aus und fuhr den verdienten Sieg (82:66) sicher nach Hause.

    Komplette Statistik: USV@Rathenow

    Potsdam fand in Müller (22) und Naumann (17) seine sichersten Werfer, auf der Rathenower Seite hielten wie erwähnt Ritter (25) und Brätsch (15) tatkräftig dagegen. Das Spiel hinterließ USV-Trainer Schäfer letztlich glücklich zurück: „Das war eine gute Bewährungsprobe für unser Team. Rathenow hat sich so gewehrt wie erwartet. Wir haben gesehen, was wir können und was wir noch zu verbessern haben. Und wir haben am Ende trotzdem gewonnen. Mehr kann sich ein Trainer nicht wünschen“. Das nächste Spiel naht schon am übernächsten Wochenende: In der heimischen Unihalle Golm empfängt der USV am Samstag, den 26.10. um 16 Uhr die BG Lauchhammer.

    Category Herren I | 2 Kommentare »

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    2 Kommentare to “Härtetest bestanden – USV siegreich in Rathenow”

    1. Bericht Rathenow sagt:

      Spitzenspiel, das hält was es verspricht
      Red Eagles behaupten sich lange gegen den USV Potsdam

      Von Felix Baitz:
      Den vielen Trubel um das Spitzenspiel in der Basketball-Oberliga zwischen den Red Eagles und dem USV Potsdam merkte man schon weit vor Beginn der Begegnung. Zwei Kamerateams richteten sich frühzeitig auf das mit Spannung erwartete Spiel ein. Es schien so als sollte das komplette Spielfeld vermessen werden. Das allein zeigte schon die enorme Wertschätzung, die der Partie auch durch die Öffentlichkeit entgegen gebracht wurde. Knapp 250 Zuschauer sahen zunächst einen besseren Start der Potsdamer, die erwartungsgemäß mit schnellem, passsicherem Spiel für die ersten Punkte sorgten. Da brauchte das erneut gut eingestellte Rathenower Team noch ein wenig Anlaufzeit, ehe die speziell für das Spiel einstudierte Verteidigungsarbeit fruchtete. Vorn dagegen lief es im ersten Viertel vor allem über Brätsch, Ritter und einen erfolgreichen Dreier von Kasprzyk. Das Zwischenergebnis 14:22 aus Rathenower Sicht spiegelte dabei eine wesentliche Sache wider, die im Verlaufe der Partie unbedingt verbessert werden musste. Kommunikation. Sowohl im defensiven als auch im offensiven Handlungsfeld fehlte einfach das nötige Miteinander. Darauf aufbauend konnte im 2. und 3. Viertel eine deutliche Leistungssteigerung erzielt werden. Der Halbzeitstand von 31:38 verdeutlichte dabei den ausgeglichenen Charakter des Spiels. Nach und nach wurde es ein Spitzenspiel auf Augenhöhe. Mit Beginn des 3. Viertels zeigten die Adler dann endlich, dass sie sehr wohl dem vermeintlichen Klassenprimus gewachsen sind. Immer mehr schaltete sich jetzt auch Rosenkranz in die Offensive ein und White Ramon sorgte in der Defensive für die nötige Dominanz. Das lautstarke Publikum war an diesem Samstag wieder einmal zu beneiden. Beste Unterhaltung zur besten Zeit. Mit dem denkbar knappen Zwischenergebnis 53:55 endete das 3. Viertel. An Spannung kaum zu überbieten. Nach 60 Sekunden Durchschnaufen ging es schließlich ins finale Viertel. Wenn sich die roten Adler an diesem Abend einen Vorwurf machen müssen, dann in dieser entscheidenden Phase des Spiels. Zu nachlässig und sorglos leistete man plötzlich dem Potsdamer Angriffssturm nur noch Geleitschutz. Die individuelle Klasse der Landeshauptstädter bestrafte das zögerliche Defensivspiel nervenstark und konsequent. Fünf Minuten vor Schluss war die viel umkämpfte Partie dann entschieden. Beim Stand von 59:68 fehlte letztlich auch die Kraft, um nochmals eine entscheidende Wendung zu erwirken. Dennoch fällt das 66:82-Endergebnis etwas zu hoch aus. Dem Spielverlauf und Leistungsvermögen beider Mannschaften nach, sollte es möglich sein, ein noch engeres Spiel zu realisieren. So ähnlich hörte sich nach dem Spiel auch das kollektive Echo an. Mit der Zielstellung dem USV die Meisterschaft erneut streitig zu machen, spätestens zum havelländischen Wiedersehen in den Playoffs, ging es dann unter die wohlverdiente Dusche.

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