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  • Erst zäh, dann flüssig – USV schlägt Lauchhammer deutlich

    Von Ludwig Schwabe | 29. Oktober 2013

    Nach einem holprigen Start konnte der USV Potsdam am Wochenende seine Erfolgsserie in der Basketballoberliga Brandenburg auf nun fünf Spiele ohne Niederlage ausbauen. Gegen die BG Lauchhammer siegten die Potsdamer am Ende deutlich mit 112:74 (60:39). Überragender Spieler bei den Gastgebern war Erik Müller mit neuem Vereinsrekord von 41 Punkten.

    Aktuelle Tabelle der Oberliga

    Am Anfang sah es für den USV aber alles andere als gut aus. Trainer Schäfer experimentierte ein wenig mit seiner Starting Five und nahm die Neuzugänge Koeppen und Konnegen in die Verantwortung. „Da hatten wir zunächst noch leichte Umstellungsprobleme. Zudem zeigt sich, dass die Jungs doch manchmal auf die mahnenden Worte ihrer Trainer hören sollten“, so Schäfer. Das Trainerteam hatte nämlich eindringlich auf den Biss und die Kampfstärke der BGLer hingewiesen. Diese Warnungschlugen die Potsdamer aber anfangs in den Wind. Die seit Jahren eingespielten Gäste konnte so ihre Stärken ausspielen und punkteten immer wieder einfach gegen die laxe Potsdamer Verteidigung (21:28 nach dem ersten Viertel). Besonders Torsten Sander (5 Dreier) schenkte den Gastgebern immer wieder von der Dreierlinie ein. Der USV dagegen ruhte sich zu sehr auf nicht erfolreichen Distanzwürfen aus statt sich leichte Körbe zu erarbeiten und die eigenen Größenvorteile auszunutzen.

    Erst im zweiten Viertel gelang dann die Wende, diese erfolgte dann aber zügig. Immer wieder wurde Erik Müller aus der Offensive heraus gewinnbringend in Szene gesetzt. Die nun endlich vorhandene Aggressivität und Konsequenz riss alle mit, steckte das ganze Team an und sorgte für ein lockeres, flüssiges Offensivspiel (zweites Viertel: 39:11). Die Zonenverteidigung der Gäste wurde in der Folge gänzlich auseinander genommen. Auch die darauf folgende Umstellung der Gäste auf eine Mannverteidigung bremste den Angriffsfluss der Potsdamer nicht lange. Ein kurzes schleppendes Intermezzo später etablierten die USVler ihre eigenen Systeme gegen die neue Verteidigungsform. Auch die Potsdamer Verteidigung zeigte nun endlich Zähne und resultierte in vielen einfachen Schnellangriffen (36:4). Erneut stellte sich in diesem Spiel die Tiefe des eigenen Kaders als wesentliches Unterscheidungsmerkmal heraus (64:6 Punkte). Durchgehend gelang es so, Niveau und Intensität hochzuhalten (91:53 nach dem dritten Viertel).

    Erst im Schlussabschnitt wurden die Zügel etwas schleifen gelassen. Schäfer wechselte nun munter durch und Lauchhammer konnte wieder vermehrt punkten. Dies änderte jedoch nichts mehr am deutlichen Endresultat (112:74).

    Erik Müller erwischte einen wahren Sahnetag: Mit 41 Punkten stellte er einen neuen USV-Punkterekord auf und konnte zudem 12 Rebounds, 5 Assists und 3 Ballgewinne einsammeln. Um so erfreulicher, weil sämtliche Punkte aus dem Offensivspiel der Potsdamer resultierten und nicht auf einem rein individuell Leistungsausbruch. Die kampfstarken Lauchhammerer hielten mit Sander (19) und Heising (17) standhaft dagegen.

    Komplette Statistik

    Schon am kommenden Wochenende wartet eine neue Bewährungsprobe auf die Potsdamer. Der derzeit hartnäckigste Verfolger Lok Bernau II (drei Siege, eine Niederlage) reist in die Landeshautpstadt zum nächsten spannenden Duell. Auf Gästeseite präsentiert sich besonders Spielertrainer Jan Heide mit seiner reichlich vorhandenen höherklassigen Erfahrung als eine spannende Herausforderung. USV-Trainer freut sich auf selbige: „Wir müssen Jan Heide kontrollieren. Sein körperbetontes Spiel und die daraus resultierenden Freiwürfe werden unsere Teamverteidigung sicherlich beschäftigen“. Zudem weiß Schäfer mit Blick auf die bisherigen Partien, was sein Team erwartet: „Unsere zahlreichen hochkarätigen Neuzugänge in der Sommerpause und der damit verbundene Favoritenstatus sorgen dafür, dass gegen uns jedes Team motiviert startet. Damit kämpfen wir gerade zu Spielbeginn immer wieder und das muss auch gegen Bernau besser werden“. Anwurf ist am Samstag, den 2.11. um 17 Uhr in der Golmer Unihalle.

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