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  • Vom Winde verweht – USV schlägt Brandenburg deutlich

    Von Ludwig Schwabe | 9. Dezember 2013

    Orkantief „Xaver“ hatte die Havelstadt noch gut und glimpflich überstanden, gegen den Sturmlauf des USV Potsdam waren die Basket Brandenburg aber machtlos. Der USV Potsdam fegte die Gäste am vergangenen Wochenende geradezu aus der heimischen Halle. Am Ende stand ein verdienter 104:41 (42:23) Sieg für den immer noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Potsdam.

    Aktuelle Tabelle der Basketballoberliga Brandenburg

    USV-Trainer Schäfer experimentierte mal wieder mit seiner Startformation und begann mit Brzezinski, Konnegen, Zimba, Naumann und Koeppen. Auf der anderen Seiten fehlten Brandenburg in Buhtz, Engelmann und Bronnert die drei besten Punktesammler. So schienen die Kräfteverhältnisse schon vor dem Spiel klar verteilt: Auf der einen Seite der ungeschlagene Klassenprimus, auf der anderen die ersatzgeschwächten Gäste vom Tabellenende. Doch so einfach gaben sich die Brandenburger nicht geschlagen. Im ersten Viertel stiessen die Gastgeber noch auf gehörigen Gegenwind. Potsdam startete wie so häufig schleppend in das Spiel, während Brandenburg über geschicktes Pick-and-Roll-Spiel offensiv warmlief. Der USV suchte gegen die Brandenburger nach anfänglichem Wurfglück zu oft das Heil aus der Distanz und vergaß seine potenten Centerspieler. Nur knapp endete so der Spielabschnitt zugunsten der Potsdamer (17:16). Im zweiten Viertel lief der Ball dann besser durch die USV-Reihen und auch die nun häufigeren und klareren Chancen am Brett wurden gewinnbringend genutzt. Zudem erwischte Flügel Matthias Luderich von der Bank kommend einen wahren Sahnetag (27 Punkte in 17 Minuten) und trug nicht unwesentlich zu einem deutlichen Halbzeitstand bei (42:23).

    In die zweite Hälfte starteten die Mannen von Trainer Schäfer locker und gelöst mit vier Dreipunktetreffern in Folge. Ferner brachte die Umstellung der USV-Verteidigung gegen das Gäste Pick-and-Roll selbige um die einzige Punktequelle. Brandenburg fand in reduzierter Besetzung nun keine Antworten mehr auf das Potsdamer Offensivfeuerwerk (80:33 nach dem dritten Viertel). Das so nicht mehr spielentscheidende vierte Viertel lief dann so vor sich her und wurde zum Schaulaufen für die Reserven beider Teams. Unter dem Strich blieb für den USV ein überaus deutlicher 104:41 Erfolg.

    Die zahlreichen Potsdamer Zuschauer sahen eine sehr ausgeglichene Leistung aller USVler. Vier Spieler  (angeführt von Matthias Luderich mit 27 Zählern) konnten zweistellig punkten. Die gebeutelten Brandenburger brachten einzig in Person von Suckrow (13 Punkte) wirklich Zählbares auf den Anschreibebogen (Komplette Statistik: USV vs. BRB).

    Am nächsten Wochenende steht für den USV mit dem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft der WSG Königs Wusterhausen (14.12., 15 Uhr) das letzte Spiel vor der Weihnachtspause auf dem Programm. Trainer Schäfer will für dieses Spiel und mit Blick auf die Playoffs den Fuß auf dem Gaspedal behalten: „Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen. Jedes Spiel ist für uns ein Schritt in unserem mannschaftlichen Lernprozeß. Heute sind wir erneut schlafmützig gestartet. So geben wir dem Gegner Hoffnung. Das sollten wir bis zu den Playoffs unbedingt abstellen“.

    Statistik&Video: Bastian Fenger

    Fotos: Bernd Mrowietz

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