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  • Schöne Bescherung – USV mit Kantersieg

    Von Ludwig Schwabe | 17. Dezember 2013

    Der USV Potsdam beschenkte sich zum vorweihnachtlichen Jahresabschluss in der Basketballoberliga Brandenburg reichlich selbst. Bei der – allerdings stark ersatzgeschwächten – zweiten Mannschaft der Red Dragons Königs Wusterhausen siegte der USV mit dem rekordverdächtigen Ergebnis von 161:59 (84:34). Die Potsdamer überwintern mit neun Siegen und sechs Punkten Vorsprung als ungeschlagener Tabellenführer.

    Aktuelle Tabelle der Oberliga Brandenburg

    Schon vor dem Spiel offenbarte der Blick quer über das Spielfeld auf die gegnerischen Reihen die günstigen Vorzeichen für den USV: Ein Haufen junger Red Dragons tummelte sich da unter den Körben, unter ihnen mit Urban und Belkin nur zwei der Stammkräfte. Die Routiniers Krebs und Hasselberg verdingten sich am Anschreibetisch und laufen fortan wohl nur noch für die erste Mannschaft auf, während Topscorer Stölzel an diesem Tag ebenfalls nur im Regionalligateam zum Einsatz kam. Der USv ruhte sich zur Freude des Trainergespanns aber nicht auf diesen scheinbar klaren Kräfteverhältnisse aus. Kühl und konzentriert erfolgte die Spieleröffnung (36:13 nach dem ersten Viertel). Der in letzter Zeit besonders gut aufgelegte Matthias Luderich und der reguläre Topscorer Erik Müller nutzten die Lücken in der Gastgeberverteidigung gnadenlos aus. Der USV suchte schnell den Abschluss, was in der Folge zu einem insgesamt sehr schnellen und zackigen Spiel führte. Schon zur Halbzeit bewegten sich die Potsdamer in Punktehöhen, die sonst erst zu Spielende erreicht werden (84:34).

    Auch nach der Halbzeitpause drehte der USV weiter auf. USV-Trainer Schäfer sorgte dafür, dass jeder seiner mitgereisten Schützlinge ausreichend Spielanteile bekam. In der Summe konnte jeder der Mitgereisten zweistellig punkten. Einzig Aufbauspieler Jan Brzezinski tanzte mit seinen fünf Punkten aus der Reihe, machte dies aber mit elf Vorlagen locker wieder wett. Auch die jungen Red Dragons konnten mit einigen schnellen und wilden Würfen erfolgreich punkten und erzielten so schlußendlich auch noch 59 Punkte. Am Ende knackte der USV die 160-Punktemarke und konnte mit 102 Punkten Vorsprung gewinnen (161:59).

    Komplette Statistik: USV@KWH2

    Überragende Scorer waren die bereits erwähnten Luderich (42 Punkte/11 Rebounds/ 8 Steals) und Müller (37/11/ 9 Assists), aber auch „Helfer“ Chris Marx aus der zweiten Mannschaft des USV überzeugte mit 25 Punkten bei effizienter Wurfquote (12-13 Feldwürfe). Bei den Gastgebern erzielten Urban und Buhl je 14 Punkte.

    USV-Coach Schäfer blieb trotz dieses Ausrufezeichens wie immer auf dem Boden der Tatsachen: „Ein Sieg ist ein Sieg, nicht mehr und nicht weniger. Aber angesichts der Ausfälle bei Königs Wusterhausen ist dieses Spiel überhaupt nicht aussagekräftig“. Stattdessen richtet der Trainer seinen Blick bereits auf die kommenden Aufgaben: „Unsere letzten Gegner werden wir in den Playoffs wahrscheinlich nicht wiedersehen. Wir sollten unseren Blick immer fester auf die Playoffs richten. Als Team haben wir, was unser gewünschtes Tempospiel und die Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft betrifft, immer mehr zusammengefunden. Darauf können wir im nächsten Jahr aufbauen“. Das nächste Spiel steht für die USV-Korbjäger am 11.01. um 16 Uhr zuhause gegen Rathenow an.

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