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  • Interview mit USV-Headcoach Florian Schäfer

    Von Ulrich Wiltsch | 21. September 2014

    Am 27. September beginnt für unsere erste Mannschaft die Saison in der 2. Regionalliga Ost, nachdem sie ohne Niederlage durch die vergangene Saison in der Oberliga marschierte. Wir haben die Ruhe vor dem Sturm genutzt und haben mit Headcoach Florian Schäfer ein Interview geführt, dass wir euch nicht vorenthalten wollen:

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    Cheftrainer Florian Schäfer (links) mit Co-Trainer Axel Schubert (Foto: USV)

     

    Florian, noch einmal Glückwunsch zur Meisterschaft 2013/14 und dem damit verbundenen Aufstieg von Oberliga in die 2. Regionalliga Ost. Gib eine kurze Zusammenfassung der vergangenen Saison. Was lief super? Woran ist zu arbeiten?

    Nun, wir konnten die Kaderlücken vor Beginn der letzten Saison mit enormer spielerischer Qualität füllen. Damit war auch die Zielstellung der Mannschaft sofort erfüllt: Alle Spieler haben ihre Rollen so ausgefüllt wie Co-Trainer Axel Schubert und ich uns das vorgestellt haben. Wir haben eine sehr starke Bank, die uns immer entlasten und den Druck in den Spielen immer hoch halten konnte, wodurch es oft zu deutlichen Ergebnissen in den Pflichtspielen kam. Zudem sind wir sehr zufrieden, wie sich die Stimmung im Team im Laufe der Saison entwickelt hat und wie die von uns vorgegebene Spielidee umgesetzt wurde. Dass wir alle Leistungsträger weiterhin bei uns als Spieler sehen, freut uns sehr und hat natürlich auch damit zu tun, dass wir unsere gesteckten Ziele erreicht haben.

    Für die kommende Saison müssen wir nun im Halbfeldangriff noch solider werden, um dem nun weitaus höheren Druck in Offensive und Defensive standhalten zu können. Dazu sollen uns auch die Testspiele dienen, die wir gegen Teams aus der 1. Regionalliga bestritten haben.
    Darüber hinaus gilt es, einige Spieler auf ein verändertes Anforderungsprofil vorzubereiten, da sie auf anderen Positionen mehr Einsatzzeit bekommen sollen. Wichtige Aufgabe wird auch sein, mit Amos Ziegs und Benjamin Gienapp die beiden Jugendspieler weiter über die Teilnahme an der Herren 1 an dieses Niveau heranzuführen und einzubinden. Stammspieler Florian Konnegen wird aufgrund einer Schulterverletzung noch einige Wochen pausieren müssen und somit zum Saisonstart noch nicht einsatzfähig sein.

     

    Im Laufe der Off-season gab es zwei Neuzugänge. Wie sind die ersten Eindrücke der beiden?

    Wir sind zunächst einmal sehr zufrieden, dass es uns gelungen ist, mit Philipp Bednarski ( SSV Lok Bernau, 1. Regionalliga) und Oscar Wieland (DBV Charlottenburg/TuS Lichterfelde, 1. Regionalliga) zwei sehr solide und einsatzbereite Spieler bekommen zu haben. Beide haben nach einer sportlichen Veränderung gesucht. Wir können ihnen diese Perspektive bieten. Wir werden mit ihnen die entstanden Lücken absolut füllen und sie geben uns eine Menge zusätzliche physische Präsenz.

     

    Damit ist die Kaderplanung ja jetzt abgeschlossen oder kann man noch mit einer Überraschung rechnen?

    Hagen Zärl, der ja in der Saison 2012/13 bereits für den USV gespielt hat, wird uns kommende Saison wieder unterstützen. Er wird uns in erster Linie ein bisschen mehr Trainingstiefe geben und soll unseren Kader auf den Innenspielerpositionen verstärken. Damit haben wir im Moment elf Spieler und noch einen freien Kaderplatz, welcher zunächst frei bleibt, um ihn mit Mucheba Zimba besetzen zu können, sofern er der Universität Potsdam als Student treu bleibt.

    Wir bedauern sehr, dass Christian Marx aufgrund gesundheitlicher Probleme leider auf diesem Niveau nicht mehr Basketball spielen kann. Außerdem werden wir Maximilian Fimpel schmerzlich vermissen, der wegen seiner Rückkehr in die Oranienburger Heimat nicht mehr für den Potsdamer Basketball zur Verfügung stehen wird. In diesem Zusammenhang auch noch einmal vielen Dank an die beiden für alles, was sie für den USV getan haben. Viel Glück für die Zukunft auch abseits des Feldes. Matthias Luderich wird Max Fimpel als Kapitän in der kommenden Saison ersetzen. Kai Landvoigt wird als Co-Kapitän auflaufen. Zudem wird uns mit Benny Grude noch ein zusätzlicher Spieler im Kader fehlen, da er im Rahmen eines Auslandsemesters in den USA studiert.

     

    Die erste Runde vom Pokalspiel und weitere Vorbereitungsspiele liefen ja bereits. Wie lautet deine Einschätzung diesbezüglich?

    Mit den beiden Spielen aus der ersten Pokalrunde sind wir sehr zufrieden, da wir uns trotz einer schmalen Kaderdecke gut präsentiert haben.
    Das Testspiel gegen die White Devils aus Cottbus (1. Regionalliga) hat uns sehr geholfen, um den höheren Druck der kommenden Saison zu simulieren. Dieses Spiel zeigte auch schmerzlich, wie man 40 Minuten hindurch spielen muss, um erfolgreich zu sein. Das ist uns dort nach dem Endstand von 57:76 ja noch nicht ganz gelungen.
    Mit dem Testspiel gegen die Red Dragons Königs Wusterhausen (1. Regionalliga) am 13. September (Endstand 91:74) waren wir sehr zufrieden, da die Mannschaft von Beginn an mit einem ganz anderen Tempo agierte als gegen Cottbus. Das Zusammenspiel war deutlich besser, was auch die Punkteausbeute zeigte. In der Defensive konnten wir uns auch wesentlich geschlossener präsentieren und den Angriffsfluss von Königs Wusterhausen über weite Strecken im Zaum halten. Am Montag, den 22. September, folgt ein abschließendes Testspiel gegen Ligakonkurrent BG Zehlendorf.

     

    Wo siehst du Konkurrenten und auch Favoriten in der 2. Regionalliga in der vor uns liegenden Saison?

    Als Favoriten und Titelanwärter sehe ich aktuell sowohl die Bodfeld ‚Baskets‘ Oberharz, die für die kommende Saison in sieben ausländische Akteure investiert haben als auch die Jungs vom Tiergarten ISC 99, die letzte Saison die Vizemeisterschaft holen konnten. Weiterhin sollte man unseren Auftaktgegner Berlin Baskets auf dem Zettel haben, die in den vergangenen Jahren immer in den Top 3 der Liga mitmischen konnten und die jetzt mit den Wechseln von Marcus Dathe zurück von Bernau und Tim Beck von Cottbus sicher noch stabiler werden konnten.

     

    Gibt es konkrete Ziele für die nächste Saison in Liga und Pokal? Was bereitet die größten Sorgen?

    Im Großen und Ganzen sind das die Teams, an denen wir uns orientieren wollen und wo die Erfolge eingefahren werden müssen. Nur so werden wir den schnellen Klassenerhalt sichern. Danach schauen wir weiter. Im Landespokal Brandenburg sind wir neben den BBC White Devils aus Cottbus sicherlich einer der Favoriten und wollen dieser Rolle dann auch gerecht werden.

     

    Thema Veteran Kai Landvoigt (Jahrgang 1979) – Wie sind dort die Aussichten?

    Kai wird auf jeden Fall in der kommenden Saison noch für uns auflaufen und zusammen mit dem Team alles dafür tun, dass der USV in der 2. Regionalliga bleibt. Sein unbändiger Siegeswille und sein Wettkampfgeist sind beeindruckend und ich weiß, dass er alles tun wird, um seine Leistung eine weitere Saison auf hohem Niveau abzurufen.

     

    Du selber bist noch als Spieler im Team der vierten Mannschaft des USV in der Brandenburger Landesliga aktiv. Wo seht ihr euch in der kommenden Saison, in der drei der vier USV -Teams in einer Liga miteinander konkurrieren? Womit dürfen wir hinsichtlich dieses vereinsinternen Dreierduells rechnen?

    Das Team der Herren 4 hat im Moment das Problem, dass einige Spieler aufgrund von Verletzungen und beruflichen Terminen sehr dünn besetzt ist. Im Landespokal konnten wir mit einem Sieg aus zwei kräftezehrenden Spielen die zweite Runde erreichen. Der erste Ligaspieltag hingegen brachte darum erwartungsgemäß zwei Niederlagen. Zum Spieltag im Oktober wird dann erst wieder der Kader breiter aufgestellt sein. Teamintern haben wir uns den Klassenerhalt als oberstes Ziel auf die Fahnen geschrieben. Was die Duelle mit den USV-Herren 2 und Herren 3 betrifft, freuen wir uns auf faire und spannende Begegnungen.

     

    Das Interview führte Ulrich Wiltsch

    Category Allgemein, Herren I, USV | Kein Kommentar »

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